Karl Georg Dutkiewicz
" HOLZGRAPHIKER "(hobby)
Lebt
aus seinen Bildern K.G.D. Bilder anzuschauen, ist eine Möglichkeit, sich näher zubringen.
Eine weitereist etwa zu erfahren über den, der sie hervorgebracht hat.
Karl Georg Dutkiewicz macht als Künstler keine Ausnahme. Er lebt, um zu malen, um zu leben-------- malen, nicht fachspezifisch
verstanden. Malen im eigentlichen Sinn ist nicht sein Fach. In Farben arbeitet er nicht. Aquarelle soweit leider nur wenige gibt, sind zur
Farbe hin erst ein zarter Ansatz.
Er ist Graphiker, so versteht er sich, so bezeichnet er sich. Seine der Wirklichkeit folgenden Bildfindungen überträgt er technisch ins Medium
der Kupfer- Holzgraphik. Er schneidet, beizt und ätzt seine Werkstoffe
und setzt mit spitzer Feder Zeichnungen auch aufs Papier.
Zur Darstellung gelangen markante Physio-gnomien, historische Bauwerke, Architekturensembles, stilisierte Stadtpanoramen, alles in
gegenständlicher, zuweilen phantastisch überhöhter Ausführung.
Ausgeprägt ist seine Liebe zum Detail.
Methodisch entwickelt K.G.Dutkiewicz, was er ins Bild setzt, aus sich selbst.
Handwerk ist sein beruflicher Hintergrund. Als Zimmermann hat
gearbeitet und als Schweißer. Manuelle Fertigkeiten im Umgang mit
Holz und Metall ist das große Pfund, mit dem er wuchert.
Hand-Werk ist die Grundbedingung für sein graphisches Endprodukt. Kunstschule hat er nicht besucht.
Ganz aus sich selbst bringt er hervor, was er braucht und das was sein besonderer Großvater im mit
ins Leben gab (T). Autodidakt zu sein ist kein Handicap.
Er lebt im Dorf Mackenrodt, Landkreis Birkenfeld a.d. Nahe. Das ist
möglicherweise ein Vorzug. Mackenrodt liegt, auf halben Weg in die Wolken,
am Westhang des Galgen- berges (470), mit Ausblick in die
weite Kulisse des Hunsrücker Hochwaldes.
Der GALGENBERG. Unterhöhlt ist er, Stollengänge führen in sein
Inneres er birgt Achat und Amethyst - EDELSTEINE.
Steinkaulenberg heißt er daher auch.
K.G.Dutkiewicz, am 29.05.1940 Znin (Dietfurt-Polen) Westpreußen geboren.
Sohn von Felizitas und Adam Dutkiewicz. ( Adam Dutkiewicz Architekt und Kunstschaffender kam 1942 im Lager Kalisch um).
Bis 1954 lebt er bei seinen Großeltern in Znin. nach dem Tode seiner Großeltern Ignaz (1949) und Maria Dutkiewicz (1954) verließ er seinen
Geburtsort und wanderte zu seine Mutter nach Ostdeutschland Erfurt aus.
Er lebt seit 1956 im Bikenfelder Land, ist verheiratet und hat zwei Kinder.
KGD bedient sich einer von ihm entwickelten Technik - er nennt sie HOLZGRAPHIK - versteht sich als Bildnerischer -Chronist,
gibt sich in traditioneller Manier.
Albert Pütz